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Günstiger Kraftstoff aus Algen in Spanien

Seit Jahren arbeiteten Forscher aus Deutschland, Niederlande, Spanien, Portugal und USA an einem effizienten Verfahren, um aus Algen Kraftstoff zu gewinnen. Jetzt ist es dem spanischen Unternehmen „Bio Fuel Systems“ gelungen, in einem industriellen Maßstab aus Algen günstigen Biosprit zu erlangen. Aus zwei Kubikmeter Algen erhält man sechs Kilo Biomasse, die dann unter Zusatz von viel CO2 in Rohöl verwandelt werden. 

Es ist das erste Verfahren, das Benzin in größeren Mengen wirtschaftlich herstellen kann. In großen Glaszylindern wachsen Mikroalgen, aus denen bei ihrer Zersetzung Öl entsteht. Für diesen biochemischen Vorgang bedarf es Sonne und CO2. Dies beschleunigt einen Prozess, der in der Natur Millionen Jahre dauert, auf einen Tag. Dabei wird das den Treibhauseffekt verstärkende CO2 zum nützlichen Treibgas. Ein hoffnungsvoller Weg bei sinkenden Ölvorkommen.

"Wir haben hier ein patentiertes System, wir machen aus Algen Biomasse und diese Biomasse wird zu einem Biobenzin, das genau das gleiche ist wie Rohöl“, berichtete der Forscher Frederic Fonlut von Bio Fuel Systems. 2012 soll ein 50 Quadratkilometer großer Algen-Park in Südspanien entstehen. Dessen Ertrag könnte dann umgerechnet 20% des Benzinbedarfs in Deutschland decken und zusätzlich jede Menge CO2 vernichten. (gb)

 

 

 

Neues Bio-Siegel ab 1. Juli 2010



Ab Juli  muss das neue Bio-Logo auf  Produkten, die nach den EG-Rechtsvorschriften für den Ökologischen Landbau hergestellt wurden, zusammen mit der Angabe der Herkunft und dem Code der Kontrollstelle etikettiert werden.

Das gewohnte deutsche Bio-Siegel darf weiterhin zusätzlich verwendet werden. mehr ...

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anerkannte Siegel

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Biowerkstoff-Kongress 2010 am 20. und 21.04.2010 Hannover-Messe


Zweistelliges Wachstum trotz Wirtschaftskrise bei Bio-basierten Kunststoffen und Verbundwerkstoffen.

 

 Als weltweit wichtigste Technologie-Messe stellt
die HANNOVER MESSE ein ideales Umfeld für den Biowerkstoff-Kongress dar. Unter dem Motto Effizienter - Innovativer - Nachhaltiger zeigt die Messe  Innovationen, Entwicklungen und Technologien sowie neue Materialien aus der Welt der Industrie.

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Ladestationen für Elektroautos
365 Energy und die Städte Amsterdam und Bochum haben ein neues, grenzübergreifendes Abrechnungs- und Roaming-System in Betrieb genommen. Die Plattform ermöglicht das Aufladen von Elektrofahrzeugen (EVs) in verschiedenen europäischen Städten mit einer einzigen Kundenkarte, die jeweils von den beiden Partnern ausgegeben werden.

Grenzübergreifende Vernetzung
Durch das vernetzte Abrechnungs- und Roaming-System können die Nutzer von Elektrofahrzeugen mit der gleichen Kundenkarte nicht nur die europäischen ChargePoint™ Ladestationen  bedienen, sondern sie erhalten  auch eine integrierte Rechnung am Ende des Monats.Da die beteiligten Städte ihre-Ladestationen gegenseitig offen zu Verfügung stellen, wird das Roaming auch nicht extra berechnet. In Zukunft wird dies den Nutzern von Elektrofahrzeugen auch ermöglichen, den Strom von ihrem bevorzugten Anbieter zu beziehen.

Bei der Aufstellung von ChargePoint-Ladestationen in den Niederlanden und Deutschland waren die Stadt Amsterdam sowie Bochums kommunales Versorgungsunternehmen Stadtwerke Bochum GmbH führend .Jetzt sind sie wieder die ersten Gemeinden, die dieses einzigartige Angebot für Elektromobil-Nutzer einführen. Andere europäische Städte wie London, Lissabon und Mailand sollen folgen.

365 Energy Group – "Changing the Way People Move"
Die 365 Energy Group mit Standorten in Berlin, Eindhoven, Mailand und Istanbul versteht sich als Wegbereiter der E-Mobility-Industrie. Das Unternehmen will mehr als nur Ladestationen zur Verfügung stellen sondern mit einer dahinter stehenden Netzwerktechnik einen ganz neuen Ansatz für das Laden von Elektrofahrzeugen bieten und die Interessen sämtlicher Beteiligter in einer einzigen Gesamtlösung zusammen führen. 365 Energy ist internationaler Partner von Coulomb Technologies, der diese Technik entwickelt hat, und ein Portfoliounternehmen der Estag Capital AG in Berlin.

So bieten sich vielfältige Möglichkeiten:

  • Die ChargePoints können an öffentlichen oder privaten Parkplätzen installiert und unmittelbar nach dem Einparken angezapft werden. Der Fahrer kann die Zeit während des Parkens nutzen, um die Batterie seines Fahrzeugs aufzuladen.
  • Gemeinden können unkompliziert eine Infrastruktur von Stromtankstellen ermöglichen, sie können dauerhaft an den Einnahmen partizipieren.
  • Stromerzeuger können die Belastung des Stromnetzes durch das Ladestationen-Netzwerk zu überwachen und bedarfsgerecht steuern.
  • Eine sich rasch entwickelnde Infrastruktur von Stromtankstellen ermöglicht das Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge jeder Art.

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